Mythen des Zionismus: Stolpersteine auf dem Weg zum Frieden

Die zentrale These dieses Buches lautet, dass der Zionismus durch eine Anzahl von Mythen zusammengehalten wird. Und John Rose macht sich daran, »die mythische Geschichte des Zionismus zu zerstören«. Er stellt fast alles in Frage, was der israelischen politischen Elite heilig ist, und kommt zum Schluss: »Der Zionismus ist das Problem: Seine Beseitigung ist die Voraussetzung für Frieden im Nahen Osten; sie ist die Vorbedingung für eine jüdisch-arabische Versöhnung.« Rose trennt fein säuberlich die Fakten von der Fiktion und den Mythen, welche die zionistischen Repräsentanten vor der Staatsgründung und die israelischen Politiker danach geschaffen bzw. gehegt und gepflegt haben.
David Ben Gurion, der erste Ministerpräsident Israels, sei der beste »myth-maker« gewesen und habe als einer der Ersten die biblische Terminologie bemüht, welche die Grundlage des Zionismus bildet.
Rose analysiert die Geschichte der Juden und deren Anspruch auf Palästina. Er hält diesen historisch nicht für überzeugend begründet. Ebenso entlarvt er den Anspruch auf das »Land Israel« selbst als religiösen Mythos. Voraussetzung für einen wirklichen Frieden im Nahen Osten ist es nach Rose, der historischen Wahrheit zum Durchbruch zu verhelfen. Genau dazu leistet dieses Buch einen gewichtigen Beitrag.